Vereinbarkeit weiterdenken: Bildung mitdenken.

cleverly macht Bildungsbegleitung zum Family Benefit und entlastet Mitarbeitende mit schulpflichtigen Kindern. Mit Nachhilfe und Mentoring begleiten wir Familien bei Lernfrust, Prüfungsstress und neurodivergenten Lernbedürfnissen durch die gesamte Schulzeit.

Vater und Sohn machen gemeinsam Hausaufgaben am Tablet, die Mutter im Hintergrund
Die „Bildungs“-Lücke nach der Kita

Mit der Einschulung verschwindet der Vereinbarkeits­bedarf nicht. Er wechselt die Form.

Ausnahme statt Standard

Spezifische Unterstützung für Mitarbeitende mit schulpflichtigen Kindern ist bislang Ausnahme, kein Standard.

In Angeboten kaum sichtbar

In den Angeboten familienfreundlicher Unternehmen tauchen Schulkinder jenseits von Ferienbetreuung praktisch nicht als eigene Vereinbarkeitsherausforderung auf.1

Ohne vergleichbaren Steuervorteil

Kinderbetreuung können Arbeitgeber steuerfrei unterstützen. Für Bildungsbegleitung schulpflichtiger Kinder gibt es keine vergleichbare Steuerbefreiung.

22 %
seit der Einschulung
31 %
ab Klasse 5
37 %
Klasse 11–13

Anteil der Familien, die in der jeweiligen Schulphase bereits kostenpflichtige Nachhilfe genutzt haben.

Mutter unterstützt ihren Sohn beim Lernen am Laptop
Die zweite Schicht

Aus Betreuung wird Bildungs­begleitung und damit eine andere Form von Care-Arbeit.

Eltern werden zusätzlich zu Lehrern. Und wenn Lernen schwierig wird, kann aus Bildungsstress Familien- und Beziehungsstress werden.

Arbeitstag der Eltern
Arbeit 09–17 Uhr
Frühe Jahre: mit Kita
Kita 07–17 Uhr
Schuljahre: mit Schule
Schule 08–13
Ganztag 13–16
Lernen, Organisation, Motivation 16–21
06
09
12
15
18
21

Schematische Darstellung, reale Zeiten variieren.

Die Kita hat den Arbeitstag weitgehend abgedeckt. Mit Schule bleibt nach Schule und Hort Bildungsarbeit übrig: Hausaufgaben, Üben, Organisieren, Motivieren und Konflikte auffangen.

Frühe Jahre
  • abholen
  • beaufsichtigen
  • versorgen
Schuljahre

erklären · motivieren · strukturieren · Konflikte auffangen · Sorgen begleiten

Kognitiv

verstehen und erklären

Emotional

Frust, Angst und Widerstand auffangen – beim Kind und bei sich selbst

Persönlich

einschätzen, wann helfen, wann loslassen, wann Unterstützung nötig ist

Relational

Eltern bleiben Eltern und tragen gleichzeitig Verantwortung für Leistung und Lernen

Schulstress endet nicht an der Schultür. Veränderungen im Schulsystem brauchen Zeit. Den Teil des Schulstresses, der zu Hause entsteht, können wir heute schon beeinflussen.

Denn wenn Schule belastet, liegt das Problem nicht immer im Fach. Motivation, Selbstorganisation, Selbstvertrauen oder Konzentration können genauso entscheidend sein.

Konsequenzen für Unternehmen

Fehlende Vereinbarkeit hält Mitarbeitende in Teilzeit.

70,8 %
6–9 Jahre

der erwerbstätigen Mütter arbeiten in Teilzeit, wenn das jüngste Kind im Grundschulalter ist.2

58,2 %
15–17 Jahre

sind es immer noch, wenn das jüngste Kind kurz vor dem Schulabschluss steht.2

45 %
Potenzial

der teilzeitbeschäftigten Mütter würden ihre Arbeitszeit erhöhen, wenn die betrieblichen Bedingungen besser wären.3

Teilzeit ist hier keine freie Entscheidung. Betriebliche Stellschrauben bewirken bei diesen Müttern im Schnitt 8,6 zusätzliche Wochenstunden, ohne eine einzige Neueinstellung.3

Wie viele Mitarbeitende sind Eltern schulpflichtiger Kinder?

Viele Unternehmen kennen diese Zahl nicht genau. Gemeinsam schauen wir auf die relevante Zielgruppe, bestehende Angebote und darauf, welche Form der Unterstützung sinnvoll ist.

Status quo

Die Lebensphase mit schul­pflichtigen Kindern wird in den meisten Vereinbarkeits­strategien und -angeboten nicht berücksichtigt.

Keine spezifische Unterstützung für die Schulkindphase

Bislang der Normalfall. Der Aufwand bleibt bei den Familien.

Benefit-Plattformen, Sachbezug, Wellbeing

Breit nutzbar und einfach, aber nicht auf schul- und entwicklungsbezogene Belastungen ausgerichtet.

Lernplattformen und digitale Inhalte

Bieten viel Material, setzen aber Selbststeuerung voraus und lassen die Begleitung häufig bei den Eltern.

Klassische oder On-Demand-Nachhilfe

Hilft bei fachlichen Lücken. Oft ist das Fachliche aber nicht das Problem oder nur ein Symptom.

Wenn eine schlechte Note nicht automatisch ein Nachhilfeproblem ist: Woran erkennt man dann eine Lösung, die Familien nachhaltig entlastet?

Was eine gute Lösung ausmacht

Gute Unterstützung nimmt Eltern Arbeit und einen Teil der Verantwortung ab.

Lernberatung vor dem Start
Bevor die Begleitung beginnt, wird geklärt, was die Familie tatsächlich entlastet und was das Kind wirklich braucht: fachliche Unterstützung, Mentoring oder beides.
Fachübergreifende Persönlichkeitsentwicklung
Nicht jedes Problem lässt sich mit mehr Übung lösen. Manchmal ist die Note nur ein Symptom. Mentoring unterstützt die Entwicklung fachübergreifender persönlicher Kompetenzen wie Selbstorganisation, Selbstvertrauen und Umgang mit Herausforderungen.
Standortunabhängig verfügbar, persönlich begleitet
Digitale Begleitung ermöglicht dieselbe Qualität an jedem Unternehmensstandort. Gleichzeitig lernt das Kind mit einer festen Bezugsperson statt allein mit einem digitalen Programm. Matching, Kontinuität und Beziehung bleiben Teil der Begleitung.
Die gesamte Schulzeit abdecken
Von der Grundschule bis zum Abschluss, über alle Schulformen und Bundesländer hinweg und orientiert am jeweiligen Lehrplan.
Schulstress aus der Eltern-Kind-Beziehung herausnehmen
Erklären, Erinnern, Motivieren und Kontrollieren muss nicht dauerhaft Aufgabe der Eltern sein. Das entlastet auch die Beziehung zum Kind.
Auch bei erhöhtem Unterstützungsbedarf funktionieren
Wenn Konzentration, Selbstorganisation oder emotionale Regulation mehr Begleitung brauchen, muss Unterstützung darauf eingehen können – mit oder ohne Diagnose.
Familienfreundliche Kultur erlebbar machen
Familienfreundlichkeit zeigt sich nicht nur in Leitbildern oder Benefit-Portalen. Sie wird sichtbar, wenn Unternehmen die Lebensrealität von Eltern aufgreifen und konkrete Angebote schaffen.
Kommunikation, Aktivierung und Evaluation mit abdecken
Eine gute Lösung endet nicht mit dem Zugang für Mitarbeitende. Einführung, Kommunikation, laufende Aktivierung und Evaluation gehören dazu und sollten HR möglichst wenig zusätzliche Arbeit machen.
Das ist cleverly

cleverly verankert Bildungs- und Entwicklungs­begleitung in einer lebensphasen­orientierten Vereinbarkeits­strategie.

Pädagogischer Dienstleister für Familien
  • ✓Familiensituation verstehen
  • ✓passende feste Bezugsperson finden
  • ✓fachlich und/oder persönlich begleiten

Zu Beginn steht nicht das Produkt, sondern die Familie: Was belastet gerade? Was braucht das Kind? Was würde die Eltern tatsächlich entlasten? Auf dieser Grundlage wird eine passende feste pädagogische Bezugsperson ausgewählt und entschieden, ob Nachhilfe, Mentoring oder eine Kombination sinnvoll ist.

Strategischer Partner für Unternehmen
  • ✓Bestehende Strategie und Angebote einordnen
  • ✓Zielgruppe und Bedarf analysieren
  • ✓passende Zusammenarbeit entwickeln
  • ✓familienfreundliche Kultur sichtbar machen

cleverly betrachtet nicht nur das eigene Angebot. Gemeinsam wird geprüft, welche Maßnahmen und Benefits bereits bestehen, wo die Lebensphase mit schulpflichtigen Kindern darin vorkommt und wo Lücken bestehen. Daraus entsteht eine Zusammenarbeit, die sich sinnvoll in bestehende Vereinbarkeits-, BGM- oder Benefit-Strukturen einfügt – als Kooperation, Pilot oder ergänzende Maßnahme.

Pädagogischer Rahmen
Klasse 1–13
alle Schulformen
bundesweit
am jeweiligen Lehrplan orientiert
fachlich fundiertes pädagogisches Konzept
auch bei erhöhtem Unterstützungsbedarf
Porträt der Ansprechpartnerin im Partnermanagement
Katharina Wirtz, Head of Partnermanagement

Feste Ansprechpartnerin für Beratung, Konzeption, Aktivierung und Evaluation.

Das Partnermanagement begleitet die Zusammenarbeit von der ersten Einordnung bis zur Auswertung und bleibt durchgehend erreichbar.

Was Familien bekommen

Fachlich stärken. Persönlich begleiten. Eltern entlasten.

Tutoring – fachliche Sicherheit

1:1-Begleitung Klasse 1–13. Wissenslücken schließen, Verständnis aufbauen, fachliche Konflikte aus der Familie herausnehmen.

Mentoring – persönliche Entwicklung

Motivation, Selbstorganisation, Selbstvertrauen, Lernstrategien, Prüfungsangst und Umgang mit Frust – auch bei erhöhtem Unterstützungsbedarf.

Elternangebote

Webinare, Impulse, Artikel und Austauschformate rund um Schule, Entwicklung, Mental Health und Familienalltag.

Wirkung heute und morgen

Mitarbeitende Eltern heute entlasten. Die nächste Generation auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten.

Jugendlicher arbeitet konzentriert und selbstständig am Schreibtisch
Eltern: Kapazitäten heute

Weniger Bildungsarbeit, weniger schulbezogene Konfliktlast, mehr mentale Kapazität und mehr Spielraum für Erwerbsarbeit.

Kinder: Kompetenzen für morgen

Fachliche Sicherheit, Persönlichkeitsentwicklung und Potenzialentfaltung. Im Mentoring entwickeln Kinder fachübergreifende Kompetenzen, die in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt immer wichtiger werden.

Unternehmen: Mehrwert auf zwei Ebenen

Mitarbeitende Eltern gewinnen heute Kapazität zurück. Gleichzeitig werden Kinder auf Anforderungen vorbereitet, die sie später in Ausbildung, Studium und Beruf brauchen.

Zusammenarbeit

Erst verstehen, dann das passende Modell entwickeln.

Zugang ermöglichen

Besondere Vorteilskonditionen über den Arbeitgeber. Kein Zuschuss notwendig. Niedrige Einstiegshürde.

Eltern sichtbar begleiten

Zusätzlich regelmäßige Touchpoints: Webinare, Inhalte, Events, Kampagnen. Lebensphase aktiv sichtbar machen.

Gezielt finanziell entlasten

Der Arbeitgeber beteiligt sich an der individuellen Begleitung. Zuschusshöhe und Rahmen passend zum Unternehmen.

Ein Benefit wirkt nur, wenn Mitarbeitende ihn kennen und nutzen.

Einführung
einmalig, vor dem Start
1
Bedarf und Ziele klären
2
Passendes Modell oder Pilot entwickeln
3
Interne Entscheidung erleichtern
Laufender Betrieb
dauerhaft, ab dem Start
↻
Kommunikation und Aktivierung fortlaufend gestalten
↻
Den Benefit dauerhaft relevant halten
Auswertung
zum Abschluss
✓
Evaluation vollständig durchführen
Individuell pilotieren, wenn die Entscheidung noch Daten braucht

Keine Standardpakete. Zielgruppe, Laufzeit, Umfang, Finanzierung, Kommunikation und Evaluation passen zur Fragestellung – inklusive Entscheidungsvorlagen und Stakeholder-Begleitung.

Ergebnisse

Spezifischer Bedarf, hohe Relevanz.

92 %

Eltern im Pilot nach 6 Wochen entlastet4

4,5/5

Gesamtzufriedenheit5

>90 %

zufrieden · Weiterempfehlung5

Rückmeldungen aus Kooperationen
  • ✓Strategisches Mitdenken und Verständnis für die Unternehmensrealität
  • ✓Kommunikationsmaterialien und Formate praktisch einsetzbar
  • ✓Neue Ideen und Aktivierungsanlässe, die Eltern tatsächlich erreichen
  • ✓Unkomplizierte, schnelle Zusammenarbeit und operative Entlastung
Finalkonzept bei HR- und Vereinbarkeitsjurys
  • ✓HR Excellence Awards 2024 – Shortlist in zwei Kategorien
  • ✓HR Innovation Award 2025 – Top 3 Corporate Health
  • ✓Vereinbarkeit.jetzt Award 2026 – Top 3 Family Benefits
FAQ

Fragen, die Unternehmen uns häufig stellen.

„Unsere Mitarbeitenden fragen danach gar nicht.“
Das ist bei Unterstützung rund um die Schulkindphase nicht ungewöhnlich. Viele Eltern organisieren Hilfe privat und erwarten nicht, dass ihr Arbeitgeber diese Lebensphase adressiert. Deshalb beginnt die Analyse nicht bei eingegangenen Anfragen, sondern bei der Frage, wie viele Mitarbeitende in dieser Lebensphase sind und welche Angebote bereits bestehen.
„Wir haben bereits einen Familienservice / EAP-Anbieter.“
Dann muss cleverly nicht zwingend als parallele Lösung danebenstehen. Die Unterstützung kann bestehende Strukturen ergänzen oder über einen vorhandenen Familienservice bzw. EAP eingebunden werden. Entscheidend ist, ob die Schulkindphase und Bildungs- und Entwicklungsbegleitung dort bereits konkret abgedeckt sind.
„Wir bieten doch schon Nachhilfe.“
Nachhilfe hilft bei fachlichen Lücken. Wenn Motivation, Selbstorganisation, Selbstvertrauen oder andere persönliche Faktoren das Lernen beeinflussen, kann Mentoring die passendere Unterstützung sein. Beides kann unabhängig voneinander oder kombiniert eingesetzt werden.
„Das betrifft doch nur wenige.“
Ein Benefit muss nicht für die gesamte Belegschaft relevant sein. Entscheidend ist die Relevanz für die betroffene Zielgruppe. Kooperationsmodelle können so gestaltet werden, dass Unterstützung gezielt dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
„Wir haben dafür kein Budget.“
Ein Einstieg ist auch ohne Arbeitgeberzuschuss möglich, zum Beispiel über besondere Konditionen für Mitarbeitende. Zuschüsse, zusätzliche Elternangebote oder ein Pilot können später passend zur Zielsetzung ergänzt werden.
„Wie überzeuge ich Geschäftsführung, Betriebsrat oder Einkauf?“
Das Partnermanagement unterstützt bei Argumentation, Entscheidungsvorlagen, internen Stakeholdern und der Einordnung in bestehende Vereinbarkeits-, BGM- oder Benefit-Strukturen.
„Wie viel Arbeit macht uns das?“
Kommunikation, Aktivierung, Formate und Evaluation werden gemeinsam geplant und vorbereitet. Ziel ist, dass HR einen wirksamen Benefit anbieten kann, ohne die laufende Umsetzung selbst organisieren zu müssen.
„Wie wissen wir, ob das funktioniert?“
Ziele und Erfolgskriterien werden vor dem Start definiert. Evaluationen und Nutzer:innenbefragungen zeigen, wie das Angebot angenommen wird und welchen Nutzen Familien wahrnehmen.
„Was ist mit Datenschutz und Steuer?“
Datenschutz wird im jeweiligen Kooperationsmodell vertraglich sauber geregelt. Die steuerliche Behandlung hängt vom konkreten Modell ab und sollte im Einzelfall geprüft werden; für Bildungsbegleitung besteht keine mit der Kinderbetreuung vergleichbare pauschale Steuerbefreiung.
„Muss sich der Arbeitgeber finanziell beteiligen?“
Nein. Eine Kooperation kann auch ohne Arbeitgeberzuschuss starten. Je nach Zielsetzung sind anschließend Zuschussmodelle, zusätzliche Formate oder individuell finanzierte Piloten möglich.
„Was ist der Unterschied zwischen Nachhilfe und Mentoring?“
Nachhilfe arbeitet an fachlichen Inhalten und Wissenslücken. Mentoring begleitet fachübergreifende persönliche Kompetenzen wie Selbstorganisation, Motivation, Selbstvertrauen oder den Umgang mit Herausforderungen. Beide Angebote können einzeln oder kombiniert sinnvoll sein.
„Unterstützt cleverly auch Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf oder Neurodivergenz?“
Ja, im pädagogischen Rahmen. Die Begleitung kann zum Beispiel bei Konzentration, Selbstorganisation oder emotionaler Regulation ansetzen – mit oder ohne Diagnose. cleverly stellt keine Diagnosen und ersetzt keine Therapie.
„Funktioniert das auch für Unternehmen mit mehreren Standorten?“
Ja. Die Begleitung ist standortunabhängig verfügbar. cleverly arbeitet bundesweit mit allen Schulformen und orientiert sich am jeweiligen Lehrplan des Bundeslandes. Die persönliche Beziehung bleibt durch eine feste Bezugsperson erhalten.

Lass uns anschauen, was zu euch passt.

Keine Standardlösung, kein Paket von der Stange. Gemeinsam schauen wir auf eure Belegschaft, bestehende Angebote und eure Ziele und entwickeln daraus die passende Zusammenarbeit.

Das erste Gespräch dient dem Verstehen, nicht dem Abschluss.

Porträt der Ansprechpartnerin im Partnermanagement
Katharina Wirtz · Head of Partnermanagement

Feste Ansprechpartnerin von der ersten Analyse bis zur laufenden Zusammenarbeit.